Jetzt kapier ich Energie

Neues Unterrichtsmaterial zur Energiezukunft der Oberlausitz fertiggestellt

 

Für Themen wie Energiegewinnung, Energiegeschichte oder Energieeinsparung gibt es bereits verschiedene Publikationen, allerdings fehlen Lernmaterialien, die regionalspezifische Schwerpunkte legen, um neuere, auf Nachhaltigkeit, Identitätsstärkung und lebenslanges Lernen ausgerichteten Lernformen besser einführen zu können.

Der Lernbaustein ermöglicht vielfältige Verknüpfungen zwischen theoretischem Erkennen, sinnlichem Erfahren und konkreten Handeln, wodurch eine besondere Aktivität erreicht wird.

Thematisch befasst er sich mit den wichtigsten regenerativen Energiequellen, stellt sie vor, beschreibt sie und zeigt ihre Nutzungsmöglichkeiten und -formen auf. Dabei wurde immer darauf geachtet, dass besonders die regionalen Chancen oder auch Schwierigkeiten beschrieben werden.

Aus dem Inhalt des Begleitheftes:

- zum Grundanliegen des Lernbausteins

- Wegweiser durch den Lernbaustein

- Lehrplanfenster und Lehrplanpfade

- Rückblick und Bestandsaufnahme

- Änderung im Energiemix

- "Klimakiller" Braunkohle

- Erneuerbar Energien in Sachsen

- Energie der Sonneneinstrahlung

- Energie aus Biomasse

- Windenergie

- Geothermische Energie

 


Aus dem Inhalt der Daten-CD:

- ausführlicher Text des Lernbausteins: Energiezukunft im Kontext globalen Energiewandels - unter besonderer Beachtung der Potenziale erneuerbarer Energiequellen in der Euroregion Neiße

- digitalisiertes Begleitheft und Folien

- Inhalte der Medienkiste "Energie und Zukunft" sowie ergänzende Medienlisten

- Dokumentation Agenda 21 - Infomobil erneuerbare Energien

- Naturlehrpfad Olbersdorfer See

- Präsentation der Energie-ökologischen Modellstadt Ostritz-St. Marienthal

- Energie-Werk-Stad(t)t - eine Ausstellung der Energie-ökologischen Modellstadt Ostritz-St. Marienthal

- "Momentaufnahmen einer Zerstörung - Deutsch-Ossig" - Eine Fotoausstellung über die Devastierung des Ortes

- Grenzüberschreitender Radwanderweg "Bergbau gestern und heute"

Lolek und Ina fragen:
"Ist Braunkohle wirklich braun?"
Tina und Theo antworten:
"Kohle ist im Laufe vieler Millionen Jahre aus abgestorbenen Pflanzen entstanden, die in tiefen Erdschichten hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt waren, was zum Prozess der Inkohlung führte. Im Verlauf der Inkohlung entstand zunächst Torf, dann Braunkohle, Steinkohle und schließlich Grafit. Braunkohle wird meist im Tagebau abgebaut und hauptsächlich in Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Ihre Farbe ist meist braunschwarz, sie hat eine deutlich faserige, holzartige Struktur und enthält bis 50 % Wasser."